Der Berliner Frauenpreis wird seit 1987 an weibliche Persönlichkeiten der Stadt Berlin vergeben, die durch ihr Engagement in herausragender Weise für die Emanzipation der Geschlechter gewirkt haben. Besondere Berücksichtigung finden zukunftsweisende und innovative Beiträge. Vorschlagsberechtigt sind alle Bürger*innen. Die Auswahl der Preisträgerin erfolgt nach den in den Ausschreibungsunterlagen genannten Kriterien durch eine unabhängige Jury.
Intersektionalität ist ein Begriff, der im universitären Kontext häufig verwendet wird, aber oft komplex und abstrakt wirkt. Im Kern beschreibt Intersektionalität das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen. Diskriminierungen stehen wiederum in einem engen Zusammenhang mit (meist unbewussten) Privilegien, sprich Vorteile und Zugänge zu Ressourcen.
Die Frauenvollversammlung möchte mögliche ‚Berührungsängste‘ mit dem Begriff abbauen. In einem interaktiven Workshop soll das Zusammenspiel von Diskriminierungen und privilegierten Positionen greifbar werden. Ziel ist es sichtbar zu machen, wie tief gesellschaftliche Hierarchien in unserem Alltag verwurzelt sind. Dabei soll ein Raum geschaffen werden, um gemeinsam und solidarisch die Bedeutung einer intersektionalen Perspektive für den Studien- und Arbeitsalltag an der HU auszuloten.
Eingeladen sind alle FLINTA*-Angehörige der HU (Frauen, Lesben, Inter-, Non-Binary-, Trans- und Agender-Personen). Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter: gleichstellung@hu-berlin.de
Falls Sie eine Gebärdensprachenverdolmetschung oder Kinderbetreuung benötigen, melden Sie sich bitte bis zum 03. März 2026 unter gleichstellung@hu-berlin.de.
Für Rückfragen steht Caroline Kunert (gleichstellung@hu-berlin.de) gerne zur Verfügung.
