Evita Milan
ist Innovation und Netzwerk Managerin bei Steinbeis Wissens- und Technologietransfer, Hub Berlin.

(Foto: privat)

Evita Milan

Berliner Eigengewächs oder hierher umgetopft?

I am not a Berlinerin, however, I cannot imagine myself in any other place in Germany. I live in Berlin now since almost 8 years, because my German ex-husband is Berliner, so I feel very familiar with Berlin and its dialect, Currywurst, spirit, people, chaos and bureaucracy. I come originally from Latvia, but lived in several countries, and it seems that now I have found my place to stay. Of course, also because our children are going to school in Berlin and have now their lives here, and they are half German, half-Latvian – I think this will be a place where we will stay for many more years to come 😊

Was wollten Sie als Kind beruflich machen?

I was 100% sure that I wanted to be Erzieherin 😃 Well, I am not an official Erzieherin, but I worked quiet a bit with children as an Erzieherin, Lehrerin und beschäftige mich mit Kindern sehr gerne.

Was machen Sie heute wirklich?

Ich arbeite als Innovation und Netzwerk Managerin bei Steinbeis Wissens- und Technologietransfer, Hub Berlin. Zunächst habe ich Politikwissenschaft studiert und im Ministerium in Lettland gearbeitet, dann später ein duales Masterstudium in Deutschland und Dänemark Richtung Innovationssysteme und EU angeschlossen und mich danach sehr stark in der Richtung Innovations Management und Entrepreneurship als Doktorandin in Dänemark spezialisiert, daher habe ich ein sehr breites Profil und kenne mich sehr gut im Gesetz aus, und kann es in einfachen Worten für Menschen und Unternehmen in praktische Maßnahmen »übersetzen«. Das tue ich gerade in meinen EU Projekten – ich erkläre und helfe Organisationen mit KI-Verordnung (mein Herzensthema). Gleichzeitig bin ich verschiedenen Transfer-Aktivitäten engagiert.

Was mögen Sie besonders an Ihrem Beruf?

Die Abwechslung, den internationalen Austausch, und neue Menschen kennenzulernen, das Wissen erweitern zu können, die Herausforderungen, die Zukunft zu denken (und in Projekte einzuarbeiten).

Meer oder Berge?

Definitiv das Meer – ich bin an der Ostsee in Lettland geboren und für mich ist das meine Welt – der weiße Sand, der breite Strand, an dem ich im Sommer Sport mache und im Winter Ski laufe, wo ich die Zeit verliere, und wo ich meine Freunde treffe 😊 Berge mag ich sehr, aber ich habe Höhenangst … und daher großen Respekt von Bergen.

Als Ausgleich zur Arbeit verbringe ich meine Zeit …

… mit meinen drei Kindern, vor allem mit der 5-Jährigen, die noch sehr verspielt ist. Und ich telefoniere sehr oft mit meiner 95-jährigen Oma, die mir sehr viel bedeutet.

Nach Sturz in einen Zaubertrank dürfen Sie sich eine Superheldinnen-Kraft wünschen – welche darf es sein?

Die emotionale Ruhe in jeder Situation zu bewahren und mich beherrschen zu können. Und wenn es ginge – die Zeit stoppen, Momente genießen, beobachten.

Wenn Sie eine Maßnahme für die Förderung von Frauen umsetzen könnten – welche wäre das?

Ich würden gerne allen Frauen den Glauben an sich selbst schenken! Wir sind nicht als Dienstleister auf die Welt gekommen, wir sind Königinnen. You can do it! Setze deine Krone auf und Kopf hoch! Deswegen unterstütze ich so gerne Frauen als Mentorin im EIC Women Leadership Programm.

Ich suche/biete …

Tolle Gelegenheiten zur Vernetzung mit Menschen hier in Adlershof, aber auch über LinkedIn. Und ich biete natürlich mein Wissen und meine Expertise bei Transfer-Aktivitäten, KI-Themen und EU-Projekten. Wir im Steinbeis Haus sind immer offen für Besuche und gemeinsame Events.

Vielen Dank!

Die Fragen stellte Sanela Schlößer (LaNA)